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Verband2021-11-04T08:20:20+01:00

Verband der Luftfahrtsachverständigen e.V.

Verband der Luftfahrtsachverständigen e.V.  (VDL)

Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erfahrungsaustausch zwischen den Sachverständigen und sachkundigen Personen zu fördern und Qualitätsstandards in der Sachverständigentätigkeit zu definieren und zu überwachen.
Hierzu zählt auch die Weiterbildung und -schulung im technischen und in gewissem Umfang auch im juristischen Bereich.
Der Verband gibt eine eigene Zeitschrift, die German Aviation News, heraus, die auch Nichtmitgliedern zur Verfügung gestellt wird.

Entwicklung

Der Verband wurde unter dem Namen „Deutsche Schätzstelle für Luftfahrzeuge (DSL)“ am 11. September 1965 in Stuttgart gegründet und am 24. Januar 1966 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen. In den ersten 25 Jahren hat sich der Mitgliederbestand überwiegend aus LTBs zusammensetzt, während freie Luftfahrt-Sachverständige lediglich durch separate Verträge mit dem Verband verbunden waren. Mit der Wahl von Wolfgang Hirsch, Rechtsanwalt, spezialisiert auf Luftrecht und lange Jahre aktiver Pilot traten nach und nach einige Änderungen ein.

So wurde der Verbandsname 1992 um „Verband der Luftfahrt-Sachverständigen“ (VdL e.V.) ergänzt, im Jahre 2000 erfolgte die Streichung der ersten Namenshälfte „Deutsche Schätzstelle für Luftfahrzeuge“, sodass seit 2000 der Verband ausschließlich als „Verband der Luftfahrt-Sachverständigen“ auftritt. Gleichzeitig erfolgte 1992 eine weitere Satzungsänderung betreffend dem Vereinszweck, um auch zum Ausdruck bringen zu können, dass der Verband die Vertretung des Berufstandes der freiberuflich und unabhängigen Sachverständigen ist und dass der Zweck unter anderem in der Vertretung der fachlichen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder besteht. Weiterhin wurde klar gestellt, dass die Tätigkeit der Sachverständigen sich nicht auf Schätzungen des Luftfahrzeuges beschränkt, sondern das gesamte Spektrum im technischen und flugbetrieblichen Bereich umfasst.

Neben Vertretern, Spezialisten aus den LTBs, dem Deutschen Aero-Club, dem LBA waren/sind seit den achtziger Jahren Verbände wie die AOPA-Germany, aber auch internationale Verbindungen vertreten.
Seit 1995 hat sich der VdL, nicht nur zum Zwecke der Fort- und Weiterbildung, mit dem AOPA-Arbeitskreis der „Fliegenden Juristen und Steuerberater“ zusammen geschlossen und einige gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt. Nachdem dies zur allgemeinen Zufriedenheit beider Gruppierungen gut funktionierte und sich Rechtsanwälte und Steuerberater auf der einen Seite und Luftfahrt-Sachverständige auf der anderen Seite gut ergänzten, sind diese Fortbildungsveranstaltungen, Arbeitskreise seit vielen Jahren bereits zur Tradition geworden.

Im ersten Quartal 2001 wurde die erste Mitgliederzeitung unter dem Namen „VdL- Nachrichten“ mit sechs Seiten, auf dem Farbkopierer in DIN A3 und DIN A4 erstellt. Sie mauserte sich auf 16 Seiten echtem Druck im zweiten Halbjahr 2002, bis sie sodann auf das den meisten Lesern in der Vergangenheit bekannt gewordene Format mit anderer Aufmachung mit einem Umfang von 28 Seiten umgestellt wurde. Durch den Anstieg der Mitgliederzahlen wuchs parallel das Aufgabenfeld vom Ultraleicht, über die Geschäftsluftfahrt, bis hin zu den Drehflüglern, Triebwerken, so dass diese Luftfahrtgebiete redaktionell Berücksichtigung finden mussten.

Durch den redaktionellen Zusammenschluss von VdL und Luftfahrt-Akademie war der bisherige Titel „VdL-Nachrichten“ nicht mehr aussagekräftig und charakteristisch, weshalb die Namensänderung in „Aviation News“ erfolgte. Neben dem Austausch von Informationen und Networking für die Mitglieder ist das Hauptziel des Verbandes eine gemeinsame Plattform für Luftfahrtsachverständige, „Fliegende Juristen, Steuerberater“ zu bieten und für Gerichts-, Privatverfahren kompetente Ansprechpartner zu stellen.
Durch regelmäßige gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen mit dem Arbeitskreis der „Fliegenden Juristen und Steuerberater“ werden Neuerungen bekannt gegeben und Sachthemen, Vorfälle in der Luftfahrt aufgearbeitet, analysiert.

Seit Mitte 2021 hat sich der Verband mit der neuen Namensgebung GAEA (German Aviation Expert Association) globalisiert und beschreitet den Weg in Richtung Internationalisierung. Der Ursprung und Herkunft mit dem VdL (Verband der Luftfahrt-Sachverständigen) verbleibt, weil der Verband seine gute Tradition, konservative Ausrichtung bei aller Globalisierung nicht verlieren möchte und das Haupttätigkeitsfeld weiterhin im deutschsprachigen Raum liegt.

Mit der neuen Website (incl. neu erstelltem Sachverständigen-Suchprogramm), Zugehörigkeitszeichen, vielseitigen strukturellen, organisatorischen Veränderungen wird diese Tendenz der Weiterentwicklung, unter Beibehaltung der kulturellen Verbandstraditionen untermauert.

So ist der Verband der Luftfahrt-Sachverständigen, „Fliegende Juristen und Steuerberater“ auch in Zukunft ein kompetenter, vertrauensvoller und analytischer Partner in der Aeronautik.

Der Verband ist offen für bereits aktiv als Sachverständige tätige, aber auch sonst im Luftfahrtbereich sachkundige und interessierte Personen.
Über Ihr Interesse und auch Ihre Unterstützung als Vollmitglied oder ggf. als Fördermitglied, freuen wir uns.

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